Kino, Mond & Sterne

DER NAME DER LEUTE Dienstag 26.07.2011

Vive la France!, F 2010, 103 Min., Regie: Michel Leclerc, mit: Jacques Boudet, Sara Forestier, Carole Franck, Jacques Gamblin FSK: 12

Bahia hat eine Mission. Die bildhübsche, solid linksradikale Frau schläft mit Typen rechter Gesinnung, um sie von deren Wahnvorstellung, also dem rechten Gedankengut, zu befreien. Denn nur wer körperlich verkniffen ist, kommt auf so blöde Ideen, wie beispielsweise rechts zu wählen. Sex bringt die Freiheit. Soweit die Theorie.

Bis Bahia auf den leicht verklemmten Arthur triff. Ein Vogelkundler, der verdruckst ist und trotzdem links – wenigstens gemäßigt. Und der vor allem Bahias Angebot auf sofortigen Vollzug des geschlechtlichen Verkehrs ablehnt. Und um so etwas zu tun, muss man entweder sehr dumm sein oder sehr integer. Ob es da einen Unterschied gibt, versucht Bahia fortan heraus zu finden.

Ein wunderschöner, beschwingter, kluger Film über Sex, Liebe und die Merkwürdigkeiten dazwischen. Wäre Woody Allen Franzose, würde er solche Filme drehen.

Das sagen die Anderen:

Ein Kommentar zu „DER NAME DER LEUTE“

  1. Aus Frankreich kommt die schönste und ungewöhnlichste Liebesgeschichte dieses Sommers. Elegant, verträumt, wild, sexy und nicht zuletzt wunderbar komisch.


    Kino Mond und Sterne am 26.07.2011 um 00:55